Schwangerschaft und Geburt in Corona-Zeiten

Was bedeutet das für mich als Schwangere?
Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf mein Baby?
Könnte ich meinem Baby das Coronavirus übertragen?
Darf der Vater meines Babys bei der Geburt dabei sein?

Auf diese und viele weitere Fragen finden Sie hier Antwort bzw. Links zu verlässlichen Institutionen. Die Informationen werden laufend ergänzt.
Darüber hinausgehende oder sehr persönliche Details besprechen Sie gerne mit unseren Babylotsinnen.

Sie befinden sich hier:

Die Babylotsinnen der Charité sind für Sie da – trotz Corona-Pandemie

"Unsere Grundhaltung ist eindeutig: Babylotsen gehören zur Basisversorgung der Familien - psychosoziale Unterstützung ist jetzt wichtiger denn je", schreibt der Qualitätsverbund Babylotsen e. V., dem auch die Babylotsinnen der Charité angehören.

Die aktuell erschwerte Lebenssituation durch das Coronavirus Covid-19 verunsichert auch Schwangere und junge Eltern. Aber Sie sind nicht allein! Gemeinsam mit Ihnen suchen wir auch jetzt nach Lösungen, informieren Sie über Angebote rund um die Geburt und leiten Sie, wenn gewünscht, an die passenden Hilfen weiter.

Sprechen Sie hierüber auch mit unseren Babylotsinnen

Coronavirus, Schwangerschaft und Geburt – wichtige Informationen

Die Einschränkungen durch das neue Coronavirus Covid-19 greifen auch in das Leben von Schwangeren und jungen Eltern ein. Auf einige der vielen drängenden Fragen haben wir für Sie eine Sammlung wichtiger und vor allem verlässlicher Informationen zusammengestellt: aus der Gynäkologie und Geburtshilfe, von Ärzteverbänden, Hebammen, dem Bundesgesundheitsministerium, dem Robert-Koch-Institut und andere mehr.

Sollten Sie hier auf eine oder mehrere Ihrer speziellen Fragen keine zufriedenstellende Antwort finden, können Sie sich gerne auch an die Babylotsinnen der Charité  wenden.

SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom 29. Oktober 2020

Die vollständige SARS-CoV2-Infektionsschutzverordnung vom 29.10.2020 können Sie hier nachlesen. Sie regelt unter anderem:

- Wo Sie im Gesundheitsbereich eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen müssen, regelt §4 Mund-Nasen-Bedeckung:

  • in Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen von Patientinnen und Patienten sowie ihren Begleitpersonen unter der Voraussetzung, dass die jeweilige medizinische Behandlung dem nicht entgegensteht,
  • in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen von Besucherinnen und Besuchern sowie von Patientinnen und Patienten beziehungsweise Bewohnerinnen und Bewohnern, sofern sie sich außerhalb ihres Zimmers aufhalten oder Besuch empfangen,

In §4 (1a) und (3) wird noch einmal erläutert, wann eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss, welche geeignet sind und wie Sie diese tragen.

 

 

 

 

Corona-Warn-App: Wie funktioniert sie? Wo erfahre ich mehr?

Corona Warn-App:  Unterstützung im Kampf gegen Corona

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und ob daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. Mit der Corona-Warn-App können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im  App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Die Bundesregierung informiert über Sinn und Zweck und wie die Corona-Warn-App funktioniert und wo Sie diese bekommen auf ihrer Webseite – in verschiedenen Sprachen, auch in Leichter Sprache und Gebärdensprache (Video)

Die wichtigsten Fragen und Anworten zur Corona-Warn-App kurz erklärt

 

Weitere detaillierte Informationen finden zum Beispiel bei

- der Computer-Zeitschrift "Chip" , hier speziell zur Installation auf einem Android-Smartphone. Technische Voraussetzungen, Datenschutz und viele andere wichtige Themen.

- Aussagen zur Corona-Warn-App auf dem iPhone finden Sie unter diesem Link.

Covid19, Erkältung, Grippe oder Heuschnupfen? Die Unterschiede leicht verständlich in einer Tabelle. Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung

Bei der KV gibt eine sehr große Darstellung dieser Tabelle und ein PDF zum Herunterladen.

"Habe ich jetzt Corona, Heuschnupfen, nur eine Erkältung oder eine Grippe?"

Zu dieser Frage hat die Kassenärztliche Vereinigung eine sehr übersichtliche Tabelle erstellt: Es sind die wichtigsten Merkmale? Wie unterschieden sich die Symptome?

Diese und viele weitere hilfreiche Informationen sowie Antworten auf wahrscheinlich die meisten Ihrer Fragen bei der KV bzw. 116117.de

Wenn Sie dennoch unsicher sind und nun überlegen: Soll ich zum Arzt? Zuhause bleiben? Mich selbst isolieren?

Auch dafür stellt die KV – auch bekannt unter der Telefonnummer 116117 – einen Fragenkatalog zur Verfügung. Um sicherzugehen und ausschließen zu können, dass Sie an Covid-19 erkrankt sind, machen Sie mit dem Covid-Guide eine Verdachtsfallfprüfung. Diese Abfrage ist anonym.

Zum Covid-Guide

Wie erkenne ich Falschinformationen zum Coronavirus?

Wie erkenne ich Falschinformationen zum Coronavirus? Wie finde ich verlässliche Informationen?

Das BZgA hat zu diesen Fragen eine kurze Übersicht zusammengestellt. Themen sind unter anderem:

- Wie finde ich gute Informationen?

- Was ist bei Suchmaschinen zu beachten?

- Was ist in sozialen Netzwerken zu beachten?

- Wie bewerte ich eine Internetseite? sowie

-  eine Checkliste: Seriöse Internetseiten

Zur Webseite des BZgA hier klicken .

Geänderte Besuchsregelungen für Krankenhäuser und Pflegeheime: Sechste Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung vom 07. Mai 2020

Es handelt sich hier in der "Sechsten Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung vom 07. Mai 2020" ganz allgemein um Änderungen zu den Besuchsregelungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen (siehe Originaltext unten, Hervorheb. durch Web-Redaktion).

Für Gebärende gelten nach wie vor die Besuchsregelungen aus der Vierten Verordnung vom 21. April 2020. Im Falle einer bestätigten Covid-19-Erkrankung ist die Leitung eines Krankenhauses allerdings berechtigt, das Besuchsverbot einzuschränken bzw. andere Regelungen festzulegen (s. unten).

Am 12. Mai 2020 wurde eine weitere, die Siebte Verordnung (VII) erlassen. Darin sind allerdings keine Änderungen für Krankenhäuser und Pflegeheime enthalten. Sich diese Verordnung anzuschauen, ist empfehlenswert, weil sie verbindlich alles zu Corona in Berlin regelt und immer aktualisiert wird.
Bleiben Sie auf dem Laufenden: Wie sind die grundsätzlichen Hygieneregeln? Das Wichtigste zum Mund-Nasenschutz. Hygiene- und Schutzregeln für besondere Bereiche. Was gilt für Veranstaltungen? Wie sind die Quarantänemaßnahmen?
Dies und mehr: hier klicken und lesen...

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Sechste Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung vom 07. Mai 2020

3. Teil Bestimmungen für Krankenhäuser und Pflegeheime, für Leistungen der Eingliederungshilfe sowie für Leistungen nach dem 8. Kapitel des SGB XII und ähnliche Einrichtungen

§ 8 Allgemeine Regelungen

In den in diesem 3. Teil genannten Einrichtungen sind die einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Umgang mit der COVID-19-Pandemie in ihrer jeweils geltenden Fassung verbindlich zu beachten und umzusetzen, soweit in dieser Verordnung nichts Abweichendes geregelt ist. Die Einrichtungen habe ihren Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Nutzerinnen und Nutzern Mund-Nasen-Bedeckung zur Verfügung zu stellen. Diese Regelungen gelten auch für ambulante Pflegedienste.

§ 10 Besuchsregelungen

(1) Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen (Einrichtungen der stationären Lang- und Kurzzeitpflege) und besonderen Wohnformen im Sinne des Neunten Buchs Sozialgesetzbuch vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3234), das zuletzt durch Artikel 8 des Gesetzes vom 14. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2789) geändert worden ist, dürfen täglich von einer Person Besuch empfangen; ausgenommen sind Menschen mit Atemwegsinfektionen. Im Falle einer bestätigten COVID-19 Infektion in der Einrichtung kann die Leitung der Einrichtung im Rahmen einer Gefährdungsabschätzung für die Bewohnerinnen und Bewohner, an der das zuständige Gesundheitsamt zu beteiligen ist, die Besuchsregelung nach Satz 1 einschränken oder ein Besuchsverbot festlegen. Maßnahmen nach Satz 2 haben sich an den einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu orientieren und dürfen nur zeitlich befristet erfolgen. Maßnahmen nach Satz 2 sind gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde anzuzeigen.

Wer darf bei der Geburt meines Kindes dabei sein? Wer darf mich besuchen? Einheitliche Regelung für Berlin
Verordnung der Senatskanzlei in "Informationen zum Coronavirus (Covid-19)" vom 21. April 2020

Wer darf bei der Geburt meines Kindes dabei sein? Wer darf mich besuchen? –  Schwangere, junge Mütter und Väter in Berlin können aufatmen!

Zu diesen Fragen gibt es nun einheitliche Regelungen für alle Berliner Geburtskliniken! Der Regierende Bürgermeister von Berlin hat diese am 21. April 2020 in der "Vierten Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung" verfügt. Dort steht unter:

§ 9 Besuchsregelungen

(5) Gebärende dürfen sich zur Geburt in einem Krankenhaus von einer Person eigener Wahl begleiten lassen. Neugeborene und deren Mütter dürfen einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Kindern unter 16 Jahren, ausgenommen Geschwister des Neugeborenen, oder von Menschen mit Atemwegsinfektionen.

Nachzulesen im PDF "Senatskanzlei-Informationen zum Coronavirus (Covid-19)" mit weiteren Bestimmungen für Krankenhäuser und Pflegeheime sowie Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege  Es handelt sich hierbei um einen Auszug aus dem Gesamt-PDF "Vierte Verordnung zur Änderung de SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung" vom 21. April 2020.

... und in den Geburtskliniken der Charite? Wer darf mit?

An der Charité könne der Vater sogar bis zur Entlassung mit ins Familienzimmer, sagt Prof. Wolfgang Henrich, der Direktor der Klinik für Geburtsmedizin der Charité an den Standorten Mitte und Virchow-Klinikum. „Wir haben ausschließlich gute Erfahrungen mit dieser Vorgehensweise gemacht,“ wird er am 05.05.2020 im Tagesspiegel zitiert.
Beide Geburtskliniken der Charité lassen eine gesunde Begleitung der Gebärenden in den OP: aber nur mit Mund-Nasen-Schutz. Die Begleitperson muss volljährig sein und die ganze Zeit dabeibleiben. Ein Wechsel der Begleitperson ist nicht möglich.

Mund-Nasen-Schutzmaske = Gesundheitsschutz.
Warum das so ist und die richtige Anwendung erklärt ein Video der Charité

Video der Charité zum Mund-Nasenschutz im Krankenhaus.
Schild bedeutet: Ab hier nur mit Mund-Nasenschutz. © Charité

In Anlehnung an die erweiterten Schutzmaßnahmen des Berliner Senats zur Eindämmung des Coronavirus gilt an der Charité ab dem 27. April 2020 für alle Patienten und Angehörige eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS).

 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum richtigen Umgang mit Mund-Nasenschutz-Maske werden  in diesem Video  erklärt:

Warum sind Schutzmasken im Krankenhaus wichtig?

Welchen Schutz bieten Mund-Nasenschutz-Masken?

Bekomme ich in der Charité eine Mund-Nasenschutz-Maske?

Was muss beim Anlegen und Tragen einer Maske beachtet werden?

Kann eine Maske wiederverwendet werden?

Welche Regeln gelten für Patienten auf den Stationen der Charité?

Welche Regelungen gelten in den Ambulanzen der Charité?

Was gilt für Kinder?

Ausführliche Informationen dazu lesen Sie bei der Charité unter "Wir achten auf Ihren Gesundheitsschutz"


Bitte denken Sie auch daran:
Generell gilt es, auf einen Abstand von 1,50 Meter zu achten.

 

Hat sich die Arbeitsweise der Babylotsinnen der Charité verändert? Unser Umgang mit Schwangeren und Eltern?

Wie in allen anderen Bereichen verursacht die Covid-19-Pandemie auch bei uns Babylotsinnen immer wieder Änderungen im täglichen Ablauf, genau wie sich auch im Alltag für alle immer wieder andere Regelungen ergeben. Wir sind aber auf jeden Fall für Sie da! Unsere Arbeitsweise hat sich – wie in allen Bereichen der Klinik – zum Beispiel dahingehend geändert, dass wir mit Mund-Nasenschutz arbeiten und auf einen großen Abstand untereinander achten.

Schwangere Frauen kurz vor der Entbindung (Pränatale) beraten wir zurzeit lieber am Telefon und laden sie jetzt nur in Ausnahmefällen zu uns ins Büro ein. Manche Fragen können auch tatsächlich telefonisch beantwortet werden wie zum Beispiel: Wie stelle ich jetzt einen Antrag bei den Ämtern.

Für Schwangere und werdende Eltern, Besucher:innen und Begleitpersonen bei der Geburt gelten die vom Berliner Senat und der Geburtsklinik der Charité  festgelegten Bestimmungen und Vorsichtsmaßnahmen. Eine gesunde Begleitperson darf Sie bei der Geburt begleiten und in den Geburtsräumen anwesend sein. Dies gilt auch bei einer Entbindung per Kaiserschnitt im OP-Saal. Ein positiver Effekt der strengen Besuchsregelungen ist manchmal, dass die Mütter durch den reduzierten Besuch viel mehr Ruhe und Zeit zum Kennenlernen ihres Kindes bekommen.

Einige Frauen entscheiden sich aufgrund des Corona-Virus für eine ambulante Geburt. Diese Frauen können wir dann leider postpartal nicht stationär beraten, bieten ihnen aber telefonische Beratung an.

Geändert haben sich auch die Angebote außerhalb der Klinik, die wir den Patientinnen gern empfehlen. Familienzentren (wie z. B. das in der FamZ Osloer Straße) und Beratungsstellen haben nun nicht mehr regulär geöffnet, sondern sind größtenteils auf telefonische Beratung umgestiegen. Aufsuchende frühe Hilfen und Hebammen arbeiten weiterhin, doch versuchen auch diese, viel auf telefonische Beratung umzustellen.

Aktuelle Sprechzeiten und Telefonnummern der Babylotsinnen der Charité

So erreichen Sie die Babylotsinnen der Charité in der Corona-Zeit. PDF zum Herunterladen.

Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes werfen schon in normalen Zeiten viele Fragen auf. Es ist natürlich, dass sich junge Frauen und Männer informieren wollen oder unsicher sind, "wie das denn nun alles geht". Durch das Coronavirus Covid-19 kommen kommen neue Fragen und Unsicherheiten hinzu. Diese können Sie gerne mit unseren Babylotsinnen besprechen. Wir sind für Sie da!

Anlässlich der Coronavirus-Pandemie und dem großen Informationsbedarf von Schwangeren und jungen Eltern dazu haben auch die Babylotsinnen der Charité ihre Sprechzeiten verändert.

Sie sind nun von Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr telefonisch erreichbar:
- im Campus Mitte unter 030 450 664 660
- im Virchow-Klinikum unter 030 450 664 387 und 030 450 664 407
und jederzeit per E-Mail.

So können Sie den Babylotsinnen zunächst Ihre Fragen oder Ängste mitteilen. Sie werden dann gemeinsam mit Ihnen nach für Sie passenden Lösungen suchen. Sie werden Sie über bestehende Angebote rund um die Geburt (auch außerhalb der Charité) informieren, ggf. werden Kontakte zu anderen zuständigen Institutionen für Sie hergestellt.

Unsere Babylotsinnen sind i. d. R. auf den Mutter-Kind-Stationen. Das Pflegepersonal oder die Hebammen geben Ihren Kontaktwunsch gerne weiter.
Die Babylotsinnen melden sich dann bei Ihnen.

Häufig gestellte Fragen von Schwangeren und ihren Familien – Antworten von Fachverbänden der Gynäkologie und Geburtshilfe

Klicken Sie hier, um das Informationsblatt "FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien" der Fachverbände für Gynäkologie und Geburtshilfe zu lesen oder herunterzuladen.

Für Schwangere und ihre Familien hat die GBCOG, ein Zusammenschluss mehrerer Fachverbände der Gynäkologie und Geburtshilfe, ein Informations-PDF zu spezifischen Risiken der Covid19-Virusinfektion zusammengestellt. Antworten gibt es auf besonders häufig gestellte Fragen wie:

  • Bin ich als Schwangere mehr gefährdet?
  • Was soll ich tun, wenn ich oder jemand aus meiner Familie positiv getestet wurde?
  • Was passiert, wenn ich in der Selbstisolation Wehen bekomme?
  • Wird mein Baby auf Covid-19 getestet?
  • Kann ich mein Baby stillen?
  • Zu allen Fragen gibt es Hinweise, was Sie tun oder an wen Sie sich können.

Auch die Babylotsinnen der Charité beantworten Ihre Fragen gerne. 

Covid-19 und Schwangerschaft/Geburt: Was sollten Sie beachten? Linkzusammenstellung der DGPMG besonders für Fachpersonal

Die Deutsche Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin (DGPGM)

hat unter "Aktuelles" eine besondere Linksammlung für Fachpersonal der Pränatal- und Geburtsmedizin zusammengestellt. Sie enthalten das aktuelle Wissen zu COVID-19 (Corona) und Schwangerschaft/Geburt sowie Handlungsempfehlungen.

COVID-19 im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Stillen – Information des Berliner Hebammenverbandes

Der Berliner Hebammenverband schreibt dazu am 22.03.2020:

COVID-19 im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Stillen
Ob während der Schwangerschaft eine Übertragung von der erkrankten Mutter auf das ungeborene Kind stattfinden kann, ist nicht abschließend geklärt. Bislang gibt es darauf keine Hinweise. Dennoch sollten Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten.

Bei Symptomen wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden sollten schwangere Frauen so früh wie möglich ihre Ärztin oder ihren Arzt aufsuchen.

Auch beim Stillen ist darauf zu achten, dass alle notwendigen Vorsichtmaßnahmen berücksichtigt werden. Auf direktem Wege, also über die Muttermilch, werden nach aktuellem Kenntnisstand keine Atemwegsviren übertragen. Vielmehr kann Stillen das Immunsystem des Neugeborenen stärken. Auf den Websites von UNICEF und dem Verband der Still- und LaktationsberaterInnen Österreichs (IBCLC) finden Sie weiterführende Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus in der Schwangerschaft und beim Stillen:

UNICEF: Coronavirus – Das sollten Eltern und Schwangere wissen

IBCLC: VSLÖ-Empfehlung Corona-Virus Covid-19 und Stillen

Royal College of Obstestricians & Gynaecologists: Coronavirus (Covid-19) infection and pregnancy

 

Für Ihre Hebammensuche finden Sie hier einige Adressen.

COVID-19, Geburt und Nachsorge: Gespräche mit Hebammen und dem Chefarzt der Geburtsmedizin an der Charité

Wie ist es, in der Corona-Zeit ein Kind zu bekommen und wie verändert sich die Geburtshilfe? Begegnungen mit einer jungen Mutter, zwei unerschrockenen Hebammen und Prof. Dr. Wolfgang Henrich, dem Chefarzt der Abteilung für Geburtsmedizin an der Charité. Veröffentlicht am 14.04.2020 in der Berliner Zeitung.

In einer frühere Ausgabe vom 30.03.2020 berichtete die Berliner Zeitung vom Gespräch mit einer Berliner Hebamme über die (damalige) Verunsicherung bei Schwangeren durch das Coronavirus und die darauf angepasste Arbeitsweise von Hebammen. Zum Interview

Die neueren Entwicklungen und Erfahrungen mit dem Corona-Virus Covid-19 haben zu mehr Sicherheit und Routine geführt – bei Müttern, Hebammen und in der Geburtsmedizin.

Für Fachpersonal der geburtshilflichen Versorgung: empfohlene Präventionsmaßnahmen der GDDD e.V.

Für Fachpersonal in Kliniken
stellt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (GDDD) eine Übersicht mit empfohlenen Präventionsmaßnahmen für die geburtshilfliche Versorgung in deutschen Krankenhäusern und Kliniken im Zusammenhang mit dem Coronavirus zur Verfügung. Hier gibt es unter anderem Empfehlungen

  • zum Umgang mit Verdachtspatientinnen bzw. positiv getesteten Patientinnen
  • zum Eigenschutz des Personals
  • zum geburtshilflichen Management
  • zur Betreuung Neugeborener und ihrer Mütter
  • zu beachtenswerten Anweisungen Klinikpersonal, Schwangere und Angehörige

Verlässliche Informationen zum neuartigen Coronavirus Covid-19 und Infektionsschutz vom BZgA

Das Coronavirus beschäftigt gerade die ganze Welt. Viele Menschen informieren sich darüber im Internet oder tauschen sich in sozialen Netzwerken aus. Es gibt viele seriöse Informationen im Internet – leider kursieren aber auch viele Falschinformationen. 

Hinzu kommt, dass der Stand des Wissens sich praktisch täglich ändert und gerade seriöse Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler offen sagen, dass sie im Moment nicht auf alle Fragen sichere Antworten geben können.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt als Behörde im Geschäftsbereich des  Bundesminsteriums für Gesundheit auf ihren Seiten umfangreiche aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus und die Erkrankung Covid-19 bereit. Sie finden hier außerdem wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen sowie Kurzbeschreibungen von Infektionskrankheiten und Erregersteckbriefe. Verständlich erklärt — auch in Gebärden- und Leichter Sprache. Alle Informationen werden zur Zeit regelmäßig überprüft, angepasst und ergänzt.

Unter dem #zusammengegencorona gibt es wichtige Hygiene-Tipps, Merkblätter und Infografiken in englischer, türkischer und weiteren Sprachen, auch zum Download.

Auf einer Extra-Seite wird auf die Frage "Wie finde ich verlässliche Informationen zum Coronavirus?" eingegangen (Zeilen anklicken):

Auch werden Informations-Materialien für verschiedene Zielgruppen bereit gestellt wie z. B. Plakate und Comics für Kinder und Schulen, für Pflegeeinrichtungen, chronisch kranke Menschen, zur häuslichen Quarantäne und anderes mehr.

Verlässliche Informationen von Bundesministerium für Gesundheit, RKI, Charité-Virologie und anderen

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus und hilfreiche Download-Tipps stellt das Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung. Auch in Gebärden-, Leichter Sprache und Englisch. Basiswissen und spezielle Informationen für Menschen in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen, zu Symptomen, Übertragung und zum Schutz vor Corona gibt es auf bei #zusammengegencorona. Eine umfangreiche Übersicht über Nachbarschaftsinitiativen, von Sportvereinen u.v.a.m. können Sie auf #WirbleibenZuhause einsehen.

Der Integrationsbeauftragte des Bundes (BAMF) informiert mit Videos, Podcasts, Merkblättern usw. in Englisch, Türkisch, Polnisch, Französisch, Italinienisch, Krotatisch, Rumänisch, Bulgarisch, Farsi/Dari, Chinesisch, Russisch und Arabisch verschiedenen anderen Sprachen.

Breit informieren können Sie sich auch beim Robert-Koch-Institut (RKI) und über den Corona-Podcast des NDR mit Prof. Christian Drosten, Virologe an der Charité Berlin

FamilienZentrum Osloer Straße: Beratungen in der Corona-Zeit – telefonisch und in verschiedenen Sprachen

Für die Zeit der Corona-Pandemie hat das FamilienZentrum Osloer Straße spezielle Angebote für Schwangere und Eltern zusammengestellt. Es gibt

- allgemeine Beratungen für Familien,
- telefonische Krisenberatung der SchreiBabyAmbulanz,
- Beratung von einer Hebamme,
- Beratung für Väter vom Väterlotse Mitte sowie
- Erziehungsberatung für Eltern.

Die Beratungen können in verschiedenen Sprachen stattfinden.
Ein Kontakt ist in der Regel telefonisch, teilweise aber auch per E-Mail möglich.

Die Beratungangebote, Kontaktmöglichkeiten und (telefonische) Sprechzeiten als PDF zum Download: Beratungen Corona-Zeit.

Bitte erfragen Sie dort auch, welche weiteren Angebote rund um die Geburt wie zum Beispiel Babymassage, Beikost oder Väterlotse Mitte während der Corona-Zeit tatsächlich stattfinden.

CovApp der Charité: Eine Entscheidungshilfe bezüglich Arztbesuch oder Coronavirus-Test?

Die von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und data4life entwickelte CovApp soll Ihnen helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen. Dazu werden Ihnen Fragen zum Beispiel über eventuelle Kontakte zu Infizierten und Ihre Symptome gestellt. Am Ende erhalten Sie konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung Ihrer Daten. Nutzen Sie diese App, wenn Sie unsicher sind, ob Sie zum Arzt, zum Test oder in ein Krankenhaus gehen sollten. Das Ausfüllen dauert etwa fünf Minuten.

Der Fragebogen ist anonym und wird nur auf Ihrem Endgerät (zum Beispiel Smartphone) bearbeitet und gespeichert. Ihre Antworten werden nicht an die Entwickler der App oder über das Internet an Dritte übertragen.

Etwas mehr Hintergrundinformationen zur CovApp finden Sie zum Beispiel im Tagesspiegel vom 18.03.2020.

Wer darf bei der Geburt meines Kindes dabei sein? Wie handhabt das die Geburtsmedizin der Charité? (Stand: März 2020)

„Eine gesunde Begleitperson“ lässt die Charité zur Geburt in ihre Kreißsäle – wenn es der Partner ist. Das gelte auch bei einer Entbindung per Kaiserschnitt für den OP-Saal, sagt der Direktor der Klinik für Geburtshilfe Prof. Dr. Wolfgang Henrich. Er könne auch im Familienzimmer der Klinik bleiben, wenn er möchte (siehe im Tagesspiegel vom 17.03.2020).

Für diesen Artikel wurden mehrere Berliner Geburtskliniken gefragt, wie sie mit der aktuellen Corona-Situation und einer Geburt umgehen, welche Regelungen gelten?
In manchen Kliniken dürfen Väter nur auf die Wochenbettstation, in anderen auch mit in den Kreißsaal. In wieder anderen Krankenhäusern darf der Vater oder eine andere Vertrauensperson der Gebärenden mit, wenn er oder sie das möchte. Entscheind ist jedoch: "Das Fachpersonal muss gesund bleiben."

Fragen Sie in Ihrer Geburtsklinik, was sie erlaubt. Wir haben für Sie eine Liste der 18 Berliner Geburtskliniken und Telefonnummern auch der dortigen Babylotsinnen zusammengestellt.

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) empfiehlt, Väter bei der Geburt zuzulassen.