Aktuell und wissenswert

Aktuelle Meldungen von den Babylotsen und über sie sowie Hinweise auf interessante Veranstaltungen und Mitteilungen

 

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Aktuelles von den Babylotsen und anderes Interessantes für Eltern

Vorstellung von "Babylotsen Berlin" mit Gesundheitssenatorin Dilek Kolat und allen Projektbeteiligten am 4.12.2018 © SenGPG – Mehr dazu siehe unten.

"Babylotse Berlin" – Film im Berliner Fenster der U-Bahn Berlin vom 4.11.-31.12.2019

Klicken zum Ansehen (in neuem Fenster)

Dieser Informations-Film ist vom 4.11. bis 31.12.2019 im U-Bahn-Fernsehen der Berliner U-Bahnen zu sehen.

Die Erstellung des Films wurde im Rahmen des Präventionsprogramms "Babylotsen an alle Berliner Geburtskliniken" der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ermöglicht.

Mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt von © mc R&D GmbH, Fahrgastfernsehen.

Deutschlandweiter Qualitätsverbund Babylotse e.V. – erstes bundesweites Treffen in Berlin am 23.10.2019

Voneinander und miteinander lernen – das ist eines der Kernziele des Qualitätsverbundes Babylotse, der erreichen möchte, dass Erfahrungen geteilt und effektiv genutzt werden können. Der Qualitätsverbund Babylotse besteht als Interessensverbund seit 2014, er bildet die Klammer über 27 Standorte mit insgesamt 55 Geburtskliniken und 21 ambulanten Praxen (Frauen- und Kinderärzte) in 8 Bundesländern. Um die gemeinsamen Ziele noch verbindlicher zu erreichen wurde am 20.03.2019 im Marienkrankenhaus Hamburg der Verbund als offizieller Verein gegründet.

Am 23.10.2019 fand in Berlin das erste bundesweite Treffen des Qualitätsverbund Babylotse e.V. statt. Ausführliche Informationen über Ziele und Aufgaben entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

Neue Kurse und Termine: "Vom Mann zum Vater" – "Willkommen Baby" – Elterncafé – Bewegungspicknick für Eltern und ihre Babys ab 0

Vom Mann zum Vater /Ben Baba oluyorum (Teil 2) – Nach der Geburt 
Was will mein Kind mir sagen? Wie und was kann ich mit meinem Kind spielen? Austausch von Vater zu Vater! (Kostenlos)
Samstags vom 5. Oktober bis 16. November, 11-13 Uhr.

Mehr dazu und weitere Angebote aus dem FamilienZentrum Fabrik Osloer Straße (im Wedding) siehe hier und hier.

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Elterncafé und Bewegungspicknick für Eltern und ihre Babyies ab 0 und weitere Angebote im FaZ Frecher Spatz (In Moabit) siehe hier und hier.

Studie zur "Effektivität des Babylotsen-Unterstützungsangebotes an psychosozial belastete Mütter und ihre Kinder und Familien" in PubMed veröffentlicht, 22.08.2019

mehr dazu siehe Studien und Berichte

Mein Baby verstehen – Neue Kurse ab 23. August 2019

In diesem Kurs sollen werdende Eltern und jungen Eltern mit Kindern bis zu sechs Monaten darin unterstützt werden, ihr Baby noch besser zu verstehen. In dem Kurs geht es um viele Fragen, die junge Eltern bewegen: Warum schreit mein Kind? Wann schläft mein Kind endlich ein? Was darf mein Kind essen? Was will mir mein Kind sagen? Geht es meinem Kind gut? Soll ich stillen oder Fläschchen geben? Was soll ich tun, wenn ich die Geduld verliere? Wie kann ich mich besser entspannen?

Mehr zum Kurs: FamilienZentrum Osloer Straße

Flyer mit Terminen und Inhalten der Kurse zum Herunterladen

 

Weitere Informationen und Veranstaltungen, die Sie vielleicht interessieren, finden Sie unter "Gut zu wissen".

Hilfe für Frauen in Not - Über 2200 Beratungen zur vertraulichen Geburt in den vergangenen fünf Jahren

Fünf Jahre „Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt“
Das „Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt“ wirkt. Dies ist Ergebnis einer Befragung im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Schwangere Frauen in Notsituationen nehmen die Beratungsangebote an. Die Möglichkeit der vertraulichen, sicheren Geburt senkt die Zahl anonymer Geburten ohne ärztliche Versorgung.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Schwangere Frauen in Notlagen brauchen Hilfe, Beratung und Unterstützung. Das vor fünf Jahren verabschiedete Gesetz hat für viele Frauen Wege aus solchen Notlagen ermöglicht. Über 2200 Beratungen gab es in den vergangenen fünf Jahren. Etwa 20 Prozent der Frauen entschieden sich für eine vertrauliche, und damit eine sichere Geburt. Etwa 40 Prozent dafür, ihr Kind selbst groß zu ziehen oder es zur Adoption frei zu geben. Das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ und die Beratungsangebote werden angenommen, das Gesetz wirkt. Dieser große Erfolg ist Ergebnis harter Arbeit. Darum möchte ich allen danken, die in der täglichen Beratung den Schwangeren Hilfe und Halt geben und damit Auswege und Perspektiven aufzuzeigen. Es geht in jedem einzelnen Fall um Frauen in Not, die Hilfe bekommen, egal wie sie sich entscheiden, und um Kinder, die sicher auf der Welt ankommen können.“

Jubiläumsfeier und Kongress mit rund 200 Fachleuten in Berlin
Das Gesetz jährt sich im Mai 2019 zum fünften Mal, zum 01. Mai 2014 war es in Kraft getreten. Bei einer Feier unter dem Titel "Hilfe, die ankommt" dankte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in der Berliner „Kalkscheune“ denen, die in der täglichen Arbeit Schwangere in Notlagen beraten und ihnen Unterstützung geben.

Das Gesetz bietet Frauen, die auch nach umfassender Beratung ihre Identität nicht preisgeben möchten, mit der vertraulichen Geburt eine rechtssichere Alternative. Über 570 Frauen haben in den letzten fünf Jahren diese Möglichkeit genutzt – ein Zeichen dafür, dass die Hilfe ankommt.

Und noch ein weiteres wichtiges Ziel wird erreicht: Seit Inkrafttreten des Gesetzes geht die Zahl der anonymen Kindsabgaben z.B. an Babyklappen zurück. Nur 4,5 % der zur vertraulichen Geburt beratenen Frauen entschieden sich für eine anonyme Kindsabgabe. Das heißt: Immer mehr Frauen, die vertraulich entbinden möchten, können dies medizinisch begleitet tun und sind nicht gezwungen, ihr Kind heimlich und allein zur Welt zu bringen....

Auszug aus der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 14. Mai 2019. Vollständige Pressemitteilung lesen sowie weiterführende Informationen zu den Daten und Zahlen

Mehr Babylotsen in den Berliner Krankenhäusern – Gesundheitssenatorin übergibt Fachzertifikate an Babylotsen (13.06.2019)

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat am 13. Juni 2019 gemeinsam mit dem Prorektor der Hochschule für Gesundheit (Medical School Berlin) Prof. Dr. med. Arndt-H. Kiessling Fachzertifikate an neu ausgebildete Babylotsinnen und Babylotsen übergeben. Mehr dazu in der Presssemitteilung  Die Weiterbildung erfolgte Mitte April erstmals in der Hochschule für Gesundheit und Medizin – MSB Medical School Berlin und in den Fortbildungsstätten der CharitéUniversitätsmedizin Berlin, dem St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Tempelhof und dem Vivantes Klinikum Neukölln. Der Erwerb des Fachzertifikats vermittelt Fachkräften die Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Arbeit der Babylotsen notwendig und sind.

Sie sind Sozialpädagogin und überlegen, Babylotsin zu werden?
Informationen zum Erwerb des Fachzertifikats finden Sie hier und hier.

Senatsgesundheitsverwaltung finanziert Babylotsen für Berliner Geburtskliniken mit 1,5 Millionen Euro

Einer der Bausteine der Frühen Hilfen ist das Präventionsprogramm Babylotse, das nach erfolgreicher Modellphase an der Charité Universitätsmedizin Berlin auf alle Geburtskliniken der Berliner Krankenhäuser ausgeweitet werden soll. Für ein berlinweites Angebot stellt die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung 1,5 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Berlin ist das erste Bundesland mit einer flächendeckenden Finanzierung des Babylotsenprogramms aus einer Hand....

Die Babylotsen wurden im April 2012 an der Charité als Modellprojekt initiiert. In enger Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Hamburger Projekt wurde es an der Klinik für Geburtsmedizin etabliert und 2014 auch in anderen ausgewählten Kliniken eingeführt. Dr. Christine Klapp, Initiatorin und Projektleiterin an der Klinik für Geburtsmedizin der Charité: „Alle Eltern wollen gute Eltern sein – und wir wollen sie dabei unterstützen. Die Babylotsen vermitteln jungen Eltern bei Bedarf frühzeitige Hilfen, um sie in ihrer Verantwortung zu unterstützen und den Kindern ein behütetes und gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Die Stärkung der Elternkompetenz ist letztlich präventiver Kinderschutz.“ Prof. Dr. Wolfgang Henrich, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin und Initiator, ergänzt: „Wir sind sehr stolz, dass unser Projekt jetzt mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Gesundheit berlinweit umgesetzt wird. In den Jahren seit der Gründung hat sich gezeigt, dass das Angebot sehr willkommen und dringend notwendig ist. Allein die Babylotsinnen an der Charité sprechen jährlich mit rund 2.000 Familien.“ (...)

Die ganze Pressemitteilung "Babylotse Berlin in allen Geburtsstationen" vom 4.12.2018 lesen.

Vom Mann zum Vater – Schulungen 2018 für werdende Väter und männliche, pädagogische Fachkräfte

Kurs 1 "Vom Mann zum Vater - Vor der Geburt": Dieser 4-stündige Kurs wird in fünf Familienzentren in Gesundbrunnen/Wedding bis Jahresende 2018 jeweils einmal angeboten. Der erste Kurs beginnt bereits am 20. Okt. im Familienzentrum Nauener Platz. Weitere Informationen, Termine und Orte finden Sie unter Gut zu wissen und im Flyer des Famiienzentrums Osloer Straße. – Kurs 1 richtet sich an werdende Väter mit großen und kleinen Fragen zu ihrem neuen Lebensabschnitt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kurs 2 "Vom Mann zum Vater" ist eine 2-tägige Schulung für männliche, pädagogische Fachkräfte und findet am 17./18. Novbember 2018 statt. Details zu den Schulungsthemen sowie den dazugehörigen Flyer finden Sie unter Fortbildungen. Die Schulung ist kostenfrei. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat zur Durchführung von Kursen nach dem Konzept von "papa.ante.partus".

Schütteltrauma: "Ihre Nerven liegen blank?" Flyer mit Tipps für starke Eltern in 5 Sprachen

Flyertitel "Nicht schütteln" in 5 Sprachen. Klicken zum Bestellen und Downloaden bei Bundesstiftung Frühe Hilfen.

Mit Materialien zur Prävention von Schütteltrauma klärt das NZFH (werdende) Eltern über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Der Flyer „Ihre Nerven liegen blank?" informiert über das frühkindliche Schreien und gibt Eltern Tipps im Umgang mit einem Baby, das viel schreit.
Der Flyer liegt jetzt neben Deutsch in fünf weiteren Sprachen vor. Die verschiedenen Ausgaben können einzeln heruntergeladen werden oder Sie bestellen bis zu 250 Stück unter Angabe der jeweiligen Bestellnummer per E-Mail: order(at)bzga.de oder über www.fruehehilfen.de:

Bestell-Nummern: Deutsch (16000535), Englisch (16000549), Französisch (16000550), Russisch (16000551), Türkisch (16000552), Arabisch (16000553)

Zum Herunterladen:

Plakat "Babylotsen in Berliner Geburtskliniken helfen jungen Familien" zum Aushang in Praxen, Kitas usw.

Das Plakat doppelklicken, um es in einem neuen Fenster größer zu sehen.

Das Plakat wurde möglich durch die Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit. Es ist für den Aushang in Praxen, Klinikabteilungen, Kitas oder Beratungsstellen gedacht. Kurz gerafft ist zu lesen, wie Babylotsinnen helfen können. Außerdem sind die derzeit sieben Berliner Geburtskliniken mit Babylotsinnen aufgeführt. Größe: DIN A3.
Das Plakat kann per E-Mail kostenlos bei den Babylotsinnen der Charité angefordert werden.

Kurz informiert: "Entbindungen und Geborene" – Gesundheitsberichterstattung des Berliner Senats vom 29.9.2018

In der Publikation "Entbindungen und Geborene" werden Daten der geburtshilflich gynäkologischen Statistik ausgewertet. Hierzu liefern die Berliner Geburtskliniken sowie die freiberuflich in Berlin tätigen Hebammen und die Geburtshäuser Daten zu Entbindungen und den geborenen Kindern in Berlin. Dargestellt werden die zeitliche Entwicklung der Entbindungszahlen sowohl im klinischen als auch im außerklinischen Bereich sowie die Art der Geburt. Für die Analyse der geborenen Kinder nach Geschlecht und Geburtsgewicht erfolgte erstmalig eine Kooperation mit dem Lenkungsausschuss Qualitätssicherung Berlin (QBB) und Herrn Prof. Dr. Bührer, Direktor Klinik für Neonatologie CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Daten aus der Qualitätssicherung der Berliner Krankenhäuser konnten zur inhaltlichen Ergänzung der vorliegenden Auswertung gewonnen werden.

Die Publikation "Entbindungen und Geborene" ist die dritte Veröffentlichung in der neuen Reihe KURZ INFORMIERT der Berliner Gesundheitsberichterstattung und ist am 29.9.2018 erschienen. Dort können Sie die 5-seitige Publikation herunterladen.

Wir sind vier! Babylotsinnen an der Charité Berlin

Vier Babylotsinnen arbeiten seit August 2018 in der Charité Berlin! Erfahren Sie mehr über unser Team

Kindervorsorge: mehrsprachige Informationen zu den Untersuchungen U1-U9

Die Informationen zu den Kindervorsorge-Untersuchungen U1-U9 liegen nun in vielen Sprachen vor und können als PDF unter Kindervorsorgeuntersuchungen an der Charité heruntergeladen werden.

Die Zentrale Stelle für das Einladungs- und Rückmeldewesen hat das "Elternblatt" in 18 Sprachen, den "Einladungsbrief" in 8 Sprachen, eine englische  Übersetzung des Kinderuntersuchungsheftes sowie einen Link zum "Impfkalender" in 20 Sprachen übersetzt.

Wenn das Baby scheinbar grundlos schreit – neuer Aufklärungsfilm und Informationen zum Schütteltrauma

Schreien ist für ein Baby eine völlig normale Möglichkeit sich auszudrücken und die einzige, wenn es mitteilen will: "Es geht mir nicht gut, ich brauche Hilfe". Ein Baby schreit nie, um die Eltern zu ärgern oder Ähnliches! Auch langes und häufiges Schreien ist im ersten Moment kein Grund zur Beunruhigung. Im zweiten und dritten Lebensmonat können gesunde Säuglinge im Durchschnitt zwei bis drei Stunden täglich weinen, vor allem in den Abendstunden. Sie können ihre Bedürfnisse nicht anders zum Ausdruck bringen, Schreien ist der einzige Weg zu zeigen, dass ihnen etwas fehlt. Auch wenn ein Baby lang schreit, bitte nicht die Nerven verlieren und gar das Kind schütteln!
Was alles hinter Baby-Schreien stecken kann und was Eltern tun können, dazu haben die "Frühen Hilfen" einen neuen Aufklärungsfilm sowie weitere wichtige Informationen zusammengestellt. Zusätzlich empfehlen wir das dort erwähnte sehr informative Interview mit Dr. med. Heidrun Thaiss (Audiobeitrag auf SWR2, 06.12.2017).

Weitere Informationen zu Verhaltensweisen und Hilfsangeboten finden Sie bei "Sie haben ein Schreibaby? Bitte nicht schütteln!"