Informationen und Links

Rund um die Geburt eines Kindes gibt es viel zu erledigen. Formulare, Behördengänge, Untersuchungen, Finanzen, Fristen... Wo finde ich eine Hebamme? Was tun bei Problemen in der Familie? Viele Fragen stellen sich den werdenden und jungen Müttern, Vätern und Eltern. Auf einige dieser Fragen finden Sie hier hilfreiche Angebote und Informationen

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Rund um die Geburt – Informationen auf einen Blick

Rat und Hilfe bei der Klinik für Geburtsmedizin der Charité

Die Geburtsmedizin der Charité bietet Schwangeren und werdenden Eltern eine Vielzahl von Informationsmöglichkeiten. Hier können Sie sich vorab ein Bild über die Geburtsräume machen und nachlesen, welche Untersuchungen druchgeführt werden. Sollte dabei eine Erkrankung des Ungeborenen oder der Schwangeren erkannt werden, finden Sie umfassende und individuelle Betreuung im Rahmen der Spezialsprechstunden. Fragen Sie unsere Babylotsinnen oder nutzen Sie die Angebote der Geburtsmedizin.

Schwangerschaft, Geburt und Kleinkind — weitere hilfreiche Informationen

Baby-Berlin App (kostenlos)

Der Kooperationsverbund Ganzheitliche Chancengleichheit gibt in der kostenlose Baby-Berlin-App zum Herunterladen hilfreiche Tipps für die Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt. Sie finden hier Formulare, Termine, Adressen und Infos in allen Berliner Bezirken auf einen Blick.

Zuhause entbinden, im Geburtshaus oder doch in der Klinik?

Über diese Frage haben Sie sich sicherlich viele Gedanken gemacht und auch mit Ihrer Hebamme, Frauenärztin oder Ihrem Kinderarzt gesprochen. Wenn Sie sich für eine Hausgeburt oder die Entbindung im Geburtshaus entscheiden, vergewissern Sie sich, ob im Falle einer Komplikation unter der Geburt eine rasche  klinische Versorgung erfolgen kann. Eine solche, wenn auch seltene Notfallsituation ist beispielsweise die Fruchtwasserembolie. Dann muss innerhalb kürzester Zeit ein komplexes intensivmedizinische Programm anlaufen. Welches "Glück im Unglück" in diesem Falle ihre Entscheidung für eine Klinikgeburt war, erzählt Steffi S. in ihrem Bericht im Tagesspiegel vom 9.4.2018.

Sie suchen eine Hebamme?

Jede schwangere Frau hat Anspruch auf Hebammenhilfe. Hebammen bieten während der Schwangerschaft, Geburt und in der Zeit des Wochenbettes eine umfassende und ganzheitliche Betreuung an und unterstützen Sie auch während der gesamten Stillperiode.

Hebammenhilfe ist gesetzlich geregelt. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.
Ein Tipp: Knüpfen Sie sehr frühzeitig in der Schwangerschaft Kontakt zu einer Hebamme. Ihre Terminkalender sind übervoll. Hier können Sie Hebammen finden: kidsgo.de, Berliner Hebammenliste, auf Facebook die Gruppe "Hebammenvermittlung Berlin" sowie bei den Sprechstunden der Familienhebammen der Frühen Hilfen Spandau.

Sie und Ihre Kinder erleiden Gewalt und suchen Hilfe?

Die Gewaltschutzambulanz der Charité ist eine Untersuchungsstelle für Opfer von körperlicher Gewalt. Erlittene Verletzungen werden rechtsmedizinisch untersucht und dokumentiert. Die Untersuchung ist kostenlos und vertraulich (auch ohne polizeiliche Anzeige möglich). Die Betroffenen entscheiden selber, ob, wie und wo sie die Dokumentation verwenden wollen.
Informationsblätter gibt es in 15 Sprachen und kleine Gewaltschutzkarten mit allen Telefonnummern zum Herunterladen und Ausdrucken in Englisch, Arabisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Türkisch

Sie haben ein Schreibaby? Bitte nicht schütteln!

Nur 79 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass man Babys niemals schütteln darf; 24 Prozent meinen, Schütteln schade einem Baby nicht. Und deutlich weniger Männer als Frauen kennen Strategien zur Impulskontrolle. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Repräsentativbefragung des Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH). Um über die Gefahren des Schütteltraumas aufzuklären, wurde das "Bündnis gegen Schütteltrauma" aufgebaut. 

Was passiert, wenn ein Baby geschüttelt wird? Da es seinen Kopf noch nicht alleine halten kann, wird er hin- und hergeworfen. Nerven können reißen und schwere Hirnverletzungen hervorrufen. Deshalb ist Schütteln lebensgefährlich! Drei Sekunden schütteln und ein Leben ist zerstört. Leichtes Schaukeln und Wiegen – und dabei das Köpfchen halten und stützen – lieben Babys und das tut ihnen gut. Wenn Ihr Baby länger schreit, bitte nicht ungeduldig werden und das Baby auf keinen Fall schütteln! Was Sie tun können, zeigt Ihnen die Kinderschutzgruppe im Virchow-Klinikum der Charité im Film "Hilfe! Mein Baby hört nicht auf zu schreien...." und im Flyer zum Herunterladen oder bei der Informationsseite für Eltern des Deutschen Kinderverein e.V. Auch elternsein.info zeigt, wie man mit der Situation besser umgeht.

Holen Sie sich Rat und Hilfe bei der Hotline der Kinderschutzgruppe der Charité, Tel. 030.61 00 66. Die Hotline ist rund um die Uhr besetzt.

Sie sind schwanger oder wollen schwanger werden – und haben Suchtprobleme?

Trinken Sie keinen Alkohol, nehmen Sie keine Drogen!
Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann die gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinflussen.
Nicht nur alkoholabhängige Mütter können Kinder mit fetalen Alkoholschädigungen zur Welt bringen. Auch geringerer Konsum, vor allem aber das sogenannte „binge drinking“, das Rauschtrinken bei einer Gelegenheit, stellt eine Gefahr für das ungeborene Kind dar. Was passiert, wenn in der Schwangerschaft Alkohol getrunken wird? Das Kind trinkt mit.
Weitere Informationen und vor allem Rat und Hilfe bei Suchtproblemen aller Art in der Schwangerschaft finden Sie zum Beispiel bei Wigwam

Welche Risiken die verschiedenen Sucht-Substanzen für den Verlauf der Schwangerschaft und Ihr Kind haben können, vor allem jedoch eine Übersicht über Hilfsangebote sind im Buch "Schwangerschaft – Sucht – Hilfe" von Dipl.-Soz.-Päd. Manuela Nagel und Dr. Jan-Peter Siedentopf, Oberarzt und Leiter der Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft, zusammengestellt. Diesen Leitfaden können in der 4. überarbeiteten Auflage als PDF herunterladen oder bestellen.

Vorsorgeuntersuchungen U2 - J2 und Merkblätter dazu

Primärpräventive Beratungen sind mit der Neufassung der Kinder-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Anfang des Jahres zum Bestandteil der Kinder-Früherkennungsuntersuchungen U2 bis U9 geworden. Die Merkblätter und weitere Informationen zum Herunterladen finden Sie beim Netzwerk Gesund ins Leben und dem aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V.

Gut zu wissen: mehr Veranstaltungen und Kurse für Schwangere in Berlin

Elternkurse im Familienzentrum Osloer Straße

Das Familienzentrum in der Fabrik Osloer Straße hat ein großes Angebot an Kursen, Gesprächs- und Spielgrupen für Eltern und Kinder, hier einige Beispiele für Eltern mit Neugeborenen und Kleinkindern:

Von Anfang-an-Kurse für frisch gebackene Eltern. Es geht um den Austausch mit anderen Eltern und gleichzeitig um eine schöne Zeit mit dem Baby und um Fragen zum Stillen, Beikost, Schlafen oder Tagesablauf.
Datum:
immer Dienstag, 10 bis 11.30 Uhr
Ort:
Fabrik Osloer Straße, Osloer Straße 12
Website:
www.fabrik-osloer-strasse.de/familienzentrum/von-anfang-an/

 

Krabbelgruppe. Die Babys entdecken krabbelnd Dinge und Spielzeuge, die Eltern entdecken zusammen mit anderen Eltern die Welt neu. Die Gruppe ist selbstorganisiert und kostenfrei.
Termin:
freitags, 10 bis 12 Uhr
Ort:
Fabrik Osloer Straße, Osloer Straße 12
Website: www.fabrik-osloer-strasse.de/familienzentrum/eltern-kind-gruppe/

Schwangeren-Treffen: Frecher Spatz im FaZ Moabit

Datum: jeden Dienstag, 18-19.30 Uhr

Ort: Familien-Zentrum Agricola Moabit

Website: Frecher Spatz

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Charité
-Universitätsmedizin
Bank für Sozialwirtschaft
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IBAN: DE 3610 0205 0000 0322 0200  
BIC: BFSWDE33BER
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