Informationen und Links

Rund um die Geburt eines Kindes gibt es viel zu erledigen. Formulare, Behördengänge, Untersuchungen, Finanzen, Fristen... Wo finde ich eine Hebamme? Was tun bei Problemen in der Familie? Viele Fragen stellen sich den werdenden und jungen Müttern, Vätern und Eltern. Auf einige dieser Fragen finden Sie hier hilfreiche Angebote und Informationen

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Rund um die Geburt – Informationen auf einen Blick

Rat und Hilfe bei der Klinik für Geburtsmedizin der Charité

Die Geburtsmedizin der Charité bietet Schwangeren und werdenden Eltern eine Vielzahl von Informationsmöglichkeiten. Hier können Sie sich vorab ein Bild über die Geburtsräume machen und nachlesen, welche Untersuchungen druchgeführt werden. Sollte dabei eine Erkrankung des Ungeborenen oder der Schwangeren erkannt werden, finden Sie umfassende und individuelle Betreuung im Rahmen der Spezialsprechstunden. Fragen Sie unsere Babylotsinnen oder nutzen Sie die Angebote der Geburtsmedizin.

Schwangerschaft, Geburt und Kleinkind — weitere hilfreiche Informationen

Sie suchen eine Hebamme?

Jede schwangere Frau hat Anspruch auf Hebammenhilfe. Hebammen bieten während der Schwangerschaft, Geburt und in der Zeit des Wochenbettes eine umfassende und ganzheitliche Betreuung an und unterstützen Sie auch während der gesamten Stillperiode.

Hebammenhilfe ist gesetzlich geregelt. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.
Ein Tipp: Knüpfen Sie sehr frühzeitig in der Schwangerschaft Kontakt zu einer Hebamme. Ihre Terminkalender sind übervoll. Hier können Sie Hebammen finden: kidsgo.de, Berliner Hebammenliste, auf Facebook die Gruppe "Hebammenvermittlung Berlin" sowie bei den Sprechstunden der Familienhebammen der Frühen Hilfen Spandau.

Auch die Babylotsinnen der Charité helfen Ihnen gerne weiter!

Zuhause entbinden, im Geburtshaus oder doch in der Klinik?

Über diese Frage haben Sie sich sicherlich viele Gedanken gemacht und auch mit Ihrer Hebamme, Frauenärztin oder Ihrem Kinderarzt gesprochen. Wenn Sie sich für eine Hausgeburt oder die Entbindung im Geburtshaus entscheiden, vergewissern Sie sich, ob im Falle einer Komplikation unter der Geburt eine rasche  klinische Versorgung erfolgen kann. Eine solche, wenn auch seltene Notfallsituation ist beispielsweise die Fruchtwasserembolie. Dann muss innerhalb kürzester Zeit ein komplexes intensivmedizinische Programm anlaufen. Welches "Glück im Unglück" in diesem Falle ihre Entscheidung für eine Klinikgeburt war, erzählt Steffi S. in ihrem Bericht im Tagesspiegel vom 9.4.2018.

Auch die Babylotsinnen der Charité sprechen mit Ihnen gerne über Ihre Fragen!

Baby-Berlin App (kostenlos) und Fahrpläne "Was ist wichtig in der Zeit um die Geburt?" für 10 Bezirke

Der Kooperationsverbund Ganzheitliche Chancengleichheit gibt in der kostenlosen Baby-Berlin-App zum Herunterladen hilfreiche Tipps für die Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt. Sie finden hier Formulare, Termine, Adressen und Infos in allen Berliner Bezirken auf einen Blick.

Fahrplan "Was ist wichtig in der Zeit um die Geburt?" Analog zur Baby-Berlin App gibt es gedruckte Fahrpläne, die Schwangere und (werdende) Eltern darüber informieren, was sie in der Zeit vor und nach der Geburt ihres Kindes alles bedenken müssen und welche Dinge es zu erledigen gilt.
Die Idee zu den Fahr­plänen ist im Rahmen des Modellvorhabens „Gesund  aufwachsen in Marzahn-Hellersdorf“ entwickelt und in Zusammenarbeit mit Fachkräften aus dem Bezirk umgesetzt worden.

Sie und Ihre Kinder erleiden Gewalt und suchen Hilfe?

Wenn Sie sich  S o r g e n  um das Wohl von Kindern oder Jugendlichen machen, weil Sie Hinweise auf Vernachlässigung, seelische, körperliche oder sexuelle Gewalt, Gewalt zwischen Eltern, Vernachlässigung der Aufsichtspflicht oder anderes Unangenehmes im Umgang mit einem Kind wahrnehmen, wählen Sie die 24-Stunden-Hotline (030) 61 00 66. Beim Berliner Notdienst Kinderschutz erhalten Sie Informationen, Hilfe und Unterstützung auch in Türkisch, Russisch und Arabisch. Die Beratung kann auch anonym möglich.

Die Gewaltschutzambulanz der Charité ist eine Untersuchungsstelle für Opfer von körperlicher Gewalt. Erlittene Verletzungen werden rechtsmedizinisch untersucht und dokumentiert. Die Untersuchung ist kostenlos und vertraulich (auch ohne polizeiliche Anzeige möglich). Die Betroffenen entscheiden selber, ob, wie und wo sie die Dokumentation verwenden wollen.
Informationsblätter gibt es in 15 Sprachen und kleine Gewaltschutzkarten mit allen Telefonnummern zum Herunterladen und Ausdrucken in Englisch, Arabisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Türkisch

 

Auch die Babylotsinnen der Charité helfen Ihnen gerne weiter!

Sie haben ein Schreibaby? Bitte nicht schütteln!

24-Stunden-Hotline (030) 61 00 66 Berliner Notdienst Kinderschutz. Informationen auch in Türkisch, Russisch und Arabisch.

Was passiert, wenn ein Baby geschüttelt wird? Da es seinen Kopf noch nicht alleine halten kann, wird er hin- und hergeworfen. Nerven können reißen und schwere Hirnverletzungen hervorrufen. Deshalb ist Schütteln lebensgefährlich! Drei Sekunden schütteln und ein Leben ist zerstört. Leichtes Schaukeln und Wiegen – und dabei das Köpfchen halten und stützen – lieben Babys und das tut ihnen gut. Wenn Ihr Baby länger schreit, bitte nicht ungeduldig werden und das Baby auf keinen Fall schütteln! Wenn Sie merken, dass die Situation eventuell eskaliert, holen Sie sich Rat und Hilfe z. B. beim Berliner Notdienst Kinderschutz, auch anonym, in Deutsch, Türkisch, Russisch und Arabisch. Die 24h-Hotline 030.61 00 66 ist rund um die Uhr besetzt.

Umfrage des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) – Nur 79 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass man Babys niemals schütteln darf; 24 Prozent meinen, schütteln schade einem Baby nicht. Und deutlich weniger Männer als Frauen kennen Strategien zur Impulskontrolle. Das ist das erschreckende Ergebnis einer aktuellen Repräsentativbefragung des Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH). Um über die Gefahren des Schütteltraumas aufzuklären, wurde das Bündnis gegen Schütteltrauma aufgebaut. Dort finden Sie hilfreiche Informationen über mögliche Ursachen, Hilfsstellen und Ansprechpartner und anderes mehr. Sehr empfehlenswert und hilfreich sind der Aufklärungsfilm "Niemals schütteln – wenn Babys nicht aufhören zu schreien" und das Interview mit Dr. med. Heidrun Thaiss auf SWR2 vom 6.12.2017.

Was Sie tun können, wenn Ihr Baby schreit, zeigt Ihnen die Kinderschutzgruppe im Campus Virchow auch in dem Film "Hilfe! Mein Baby hört nicht auf zu schreien...." und im gleichnamigen Flyer zum Herunterladen. Auch die Informationsseite für Eltern des Deutschen Kinderverein e.V. und elternsein.info zeigen, wie man mit der Situation besser umgeht. Eltern eines unstillbar schreienden Babys können zum Beispiel zunächst den Raum verlassen und sich beruhigen, wenn sie merken, dass sie möglicherweise gleich die Beherrschung verlieren. Denn langanhaltendes Schreien gilt als Hauptauslöser für das Schütteln eines Babys im Affekt. Vielleicht hilft Ihnen auch zu wissen: Die Schreiphase geht vorbei. In der Regel ab dem 4. Monat.

Den NHFZ-Flyer "Ihre Nerven liegen blank?" gibt es inzwischen in 6 Sprachen zum Herunterladen oder Bestellen (bis zu 250 Stück); siehe auch unter  Aktuell und wissenswert Schütteltrauma.

- "Ihre Nerven liegen blank?" – Flyer Deutsch (pdf / 444 KB )
- "Ihre Nerven liegen blank?" – Flyer Englisch (pdf, 310 KB)
- "Ihre Nerven liegen blank?" – Flyer Französisch (pdf, 307 KB)
- "Ihre Nerven liegen blank?" – Flyer Russisch (pdf, 329 KB)
- "Ihre Nerven liegen blank?" – Flyer Türkisch (pdf, 309 KB)
- "Ihre Nerven liegen blank?" – Flyer Arabisch (pdf, 361 KB)

 

Auch die Babylotsinnen der Charité helfen Ihnen gerne weiter!

Sie sind schwanger oder wollen schwanger werden – und haben Suchtprobleme?

Trinken Sie keinen Alkohol, nehmen Sie keine Drogen!
Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann die gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinflussen.
Nicht nur alkoholabhängige Mütter können Kinder mit fetalen Alkoholschädigungen zur Welt bringen. Auch geringerer Konsum, vor allem aber das sogenannte „binge drinking“, das Rauschtrinken bei einer Gelegenheit, stellt eine Gefahr für das ungeborene Kind dar. Was passiert, wenn in der Schwangerschaft Alkohol getrunken wird? Das Kind trinkt mit.
Weitere Informationen und vor allem Rat und Hilfe bei Suchtproblemen aller Art in der Schwangerschaft finden Sie zum Beispiel bei Wigwam

Welche Risiken die verschiedenen Sucht-Substanzen für den Verlauf der Schwangerschaft und Ihr Kind haben können, vor allem jedoch eine Übersicht über Hilfsangebote sind im Buch "Schwangerschaft – Sucht – Hilfe" von Dipl.-Soz.-Päd. Manuela Nagel und Dr. Jan-Peter Siedentopf, Oberarzt und Leiter der Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft, zusammengestellt. Diesen Leitfaden können in der 4. überarbeiteten Auflage als PDF herunterladen oder bestellen.

Auch die Babylotsinnen der Charité sprechen gerne mit Ihnen über Ihre Fragen!

Kinder-Vorsorgeuntersuchungen U2 - J2 und Merkblätter dazu in vielen Sprachen

Das Elternblatt in Tigrinya (Beispiel)
Beispiel: Einladungsbrief in Vietnamesisch

Innerhalb der ersten sechs Lebensjahren untersucht ein Ärztin oder ein Arzt in regelmäßigen Abständen, ob sich Ihr Kind gesund und altersgemäß entwickelt. So können eventuellen Erkrankungen und Entwicklungsverzögerungen frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden. 

Alles, was Sie über die Kinder-Früherkennungsuntersuchungen, das Kinder-Untersuchungsheft und den Berliner Kinderzahnpass wissen müssen, wird Ihnen unter Vorsorgeuntersuchungen der Charité kurz und bündig erklärt. Wenn Sie kein oder nur wenig Deutsch sprechen, steht Ihnen das "Elternblatt" in 18 Sprachen zur Verfügung (siehe Beispiel links). Den "Einladungsbrief" gibt es in 8 Sprachen (siehe Beispiel), eine englische Übersetzung des Kinderuntersuchungsheftes sowie einen Link zum "Impfkalender" in 20 Sprachen. Alle PDFs sind zum Herunterladen bei Kindervorsorgeuntersuchungen an der Charité, der Zentralen Stelle für das Einladungs- und Rückmeldewesen.

Diese Primärpräventiven Beratungen sind mit der Neufassung der Kinder-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Anfang des Jahres 2016 zum Bestandteil der Kinder-Früherkennungsuntersuchungen U2 bis U9 geworden. Sie sind kostenlos.

"Was Babys brauchen" und worauf Eltern während der jeweiligen Entwicklungsperioden ihres Kindes achten sollten, hat der aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V. in knackigen, übersichtlichen Merkblättern in leichter Sprache zusammengestellt. Die kleinen Plakate mit kurzen Informationen können heruntergeladen werden.

Auch die Babylotsinnen der Charité helfen Ihnen gerne weiter! 

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Spendenkonto "Babylotse der Charité"

Charité
-Universitätsmedizin
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck: Babylotse/Spende
  
IBAN: DE 3610 0205 0000 0322 0200  
BIC: BFSWDE33BER
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